Meine literarischen Werke
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Meine literarischen Werke

 

Im März 2006 wird mein neues Buch "Das Heim" auf der Leipziger Buchmesse veröffentlicht. 

Hier finden Sie eine Übersicht meiner literarischen Werke:

Meine literarischen Werke 

Auszüge vom Gedichtband "Einseimkeit" Autor: Octavian Mihaescu, Verlag: Radu Barbulescu München, "ISBN 3-930672-89-8" Übersetzung: R-F. Barth , Vorstellung auf Leipziger Buchmesse am 27.03.04

Großstädte


Proppenvoll mit Proleten,
die in Wahnsinn,
Alkoholismus, Prostitution
vereint sind,
Homexsalesberiken
die glücklich in geschmückten
mehrstöckigen und nummerierten Stallungen
einquartiert sind
und jeden Morgen
mit müden Gesichtern
diszipliniert zu den festgelegten Bau- und
Verteidigungsplätzen der hungrigen Metropole
marschieren, die unaufhörlich
Millionen Weltnabel verschlingt.
Augenblick für Augenblick
verschlingt die
hungrige, unzufriedene Metropole
unzählige Nabel der Welt

 

Gleich "...!"


Anbeutung ist gleich "...!"
Liebe ist gleich "...!"
Die Tugend ist gleich "...!"
"...!" ist gleich der Impotenz,
die die Breite, Tiefe, Länge,
die Gegensätze
wert und nicht wert,
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
nicht mißt,
da sowieso alles gleich
"...!" ist...

     

 

 Der Atem


Du hast über eine Handvoll Erde gepustet
und dise wurde zum Leben erweckt.
Sprache würde ich
Deine Schöpfung nennen,
über welche Du mich zum Herrscher machtest.
Aber da kam ein Tag,
an den man sich lieber
nicht mehr erinnern möchte.
Seit jenem verfluchten Tag
kenne ich das Gute, das ich von mir stoße,
und das Böse, das an mich haftet,
durch welches ich mich
Dich zu kreuzigen
traute.


Smaranda


Wie schön Du bist... Du!
Im Antliz, im Leibe und in den kühnen Lippen,
mit welchen Du mich
tötest
und täglich
zur Sünde
verführst!


Du verlangst, das ich dich liebe
obwohl du nur zu gut weißt, dass ich die Grenzen
deines Antlitzes, deines Leibes und deiner
verführerischen Lippen
nicht überschreiten kann:
die, die mich, schon wenn ich sie
betrachte zur Sünde verführen kÀ¶nnen-
mich an der verbotenen Frucht zu laben!


Sag mir du... Du!
Lass mich nicht im Nebel, in Unkenntnis:
Sag mir warum die,
die Dich - verführerische Konrade - gesät haben,
in dir den Sprössling des Geheimnisses
meiner Liebe zu Dir
vergessen haben?
 

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This site was last updated 10/25/05